San Juan Music Group
fordert Geld?
Erfahrung mit über 35.000 Abmahnungen Hochspezialisierte Verteidigungskanzlei Soforthilfe & faire Pauschalpreise
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Sie haben von fairSync International, einer Marke der Stington & Partner Legal GmbH, ein „unverbindliches Lizenzangebot“ erhalten, weil in einem Instagram-Beitrag die Tonaufnahme „Raindrops Keep Fallin’ on My Head“ von B. J. Thomas zu hören war? Rechteinhaberin ist hier die San Juan Music Group Ltd. – und die geforderten Beträge erreichen 30.720 Euro zuzüglich Umsatzsteuer. Wir prüfen die Forderung auf Rechtmäßigkeit und verhandeln sie für Sie.
Keine Panik – Das Schreiben ist keine Abmahnung: Es fordert weder eine Unterlassungserklärung noch Anwaltskosten und droht mit keinem Gerichtsverfahren. Dennoch sollten Sie das Schreiben niemals ignorieren, denn sonst kann die Sache noch teurer werden.
Nutzen Sie jetzt unsere kostenlose Erstberatung unter ☎ Telefon 07171 / 79 80 00 oder unser Kontaktformular.
Zahlen Sie nicht über das Portal. Mit der Zahlung schließen Sie einen Lizenzvertrag zu einem Preis, den die Gegenseite allein festgelegt hat. Ob die Rechtekette stimmt und ob der Betrag der Höhe nach haltbar ist, lässt sich vorher prüfen – danach nicht mehr. Die Forderungen können wir für Sie herunter handeln.
Die „Abmahnungs-Abwehr“ – Ihr kompetenter Partner bei Abmahnungen

„Wer vier Jahre lizenziert, muss auch vier Jahre belegen.“
So gehen wir für Sie vor
Rechtekette
prüfen
Ist die San Juan Music Group Ltd. wirklich Inhaberin der Rechte an einer Aufnahme von 1969 – und ist fairSync für das Gebiet DACH wirksam ermächtigt?
Zeitraum
angreifen
Die Summe ergibt sich aus Laufzeit mal Jahrespreis. Beides ist einseitig festgesetzt – und beides ist verhandelbar.
Eskalation
abfangen
Wer nicht reagiert, bekommt es erfahrungsgemäß mit einer Anwaltskanzlei zu tun – samt zusätzlicher Anwaltskosten.
„Erst prüfen, dann verhandeln – und niemals zuerst zahlen.“
Der Betrag wirkt willkürlich. Er ist es vermutlich nicht – und wer die Rechnung dahinter versteht, kann sie gezielt angreifen.
In dem dokumentierten Fall wurde eine Nutzung vom 30.08.2023 bis 02.09.2026 vorgeworfen. Die angebotene Lizenz sollte diese Vergangenheit abdecken – und zusätzlich die Zukunft bis zum 31.08.2027. Lizenziert wird damit kein Jahr, sondern ein Zeitraum von rund vier Jahren.
Rechnerisch bleiben so etwa 7.680 Euro pro Jahr. Und das liegt in derselben Größenordnung, die fairSync bei anderen Rechteinhabern für ein einzelnes Jahr aufruft. Nicht der Bekanntheitsgrad des Titels treibt den Preis, sondern die Laufzeit.
Daraus folgen drei Ansatzpunkte
Der behauptete Beginn. Steht wirklich fest, dass der Beitrag seit August 2023 durchgehend abrufbar war? Die Beweislast dafür liegt nicht bei Ihnen.
Die mitverkaufte Zukunft. Rund ein Jahr der berechneten Laufzeit liegt nach dem Schreiben. Wer den Beitrag ohnehin nicht weiter nutzen will, zahlt dafür umsonst.
Der Jahrespreis selbst. Auch 7.680 Euro für einen einzelnen Instagram-Beitrag sind im Schreiben nicht hergeleitet – und damit angreifbar.
Ihr Ansprechpartner:
Matthias Hechler, M.B.A.
Rechtsanwalt
Telefon 07171 / 79 80 00
Die Forderungen für die San Juan Music Group Ltd. betreffen bislang die Tonaufnahme:
Es handelt sich um einen Welthit aus dem Jahr 1969. Das ist praktisch bedeutsam: Die Rechtekette an einer so alten Aufnahme ist über Jahrzehnte und mehrere Stationen gewandert. Wer heute eine Lizenz dafür verkauft, muss lückenlos belegen können, dass er sie überhaupt vergeben darf.
Hinzu kommt der Punkt, den viele übersehen: Das Angebot betrifft nur die Tonaufnahme. Daneben stehen die Rechte am dahinterstehenden Werk – Komposition und Text stammen von Burt Bacharach und Hal David –, die Verlagen und Urhebern zustehen und über die GEMA verwaltet werden. Eine Lizenz für die Aufnahme deckt diese Rechte nicht ab.
Die San Juan Music Group Ltd. beansprucht die ausschließlichen Nutzungsrechte an der Tonaufnahme. Sie ist einer von mehreren Rechteinhabern, für die fairSync International derzeit Lizenzangebote verschickt – dokumentiert sind außerdem die All Ways Dance Ltd., die Soundcheck Media FZCO und HiMood Records.
Für Sie praktisch wichtig: Die Rechteinhaberin tritt Ihnen gegenüber nicht selbst auf. Sie erscheint nur als Auftraggeberin im Schreiben. Verlangt wird das Geld von einem Dritten – und genau dessen Berechtigung ist der erste Prüfpunkt.
fairSync International ist keine eigenständige Gesellschaft, sondern eine Handelsmarke der Stington & Partner Legal GmbH mit Sitz in der Sinserstrasse 67 in 6330 Cham im Schweizer Kanton Zug. Die Korrespondenz läuft über contact@fairsync.org, die Zahlung ausschließlich über ein Online-Portal unter license.fairsync.org, zu dem das Schreiben einen Zugangscode und einen QR-Code mitliefert.
fairSync tritt nicht als Rechteinhaberin auf, sondern als Lizenzhändler und „Merchant of Record“: ermächtigt, für das Gebiet DACH Online-Nutzungsrechte zu vergeben und die Lizenzentgelte im eigenen Namen zu vereinnahmen. Auch die Stington & Partner Legal GmbH handelt hier als Lizenzhändler und nicht als Rechtsanwälte – im eigenen Namen und auf eigene Rechnung.
Betroffen war ein mittelständisches Garten- und Landschaftsbauunternehmen aus Nordrhein-Westfalen – wegen eines einzigen Instagram-Beitrags auf dem Firmenprofil.
Zum Vergleich: In anderen dokumentierten fairSync-Fällen wurden 3.648 Euro, 4.800 Euro und 7.920 Euro netto verlangt – jeweils für einen Beitrag und jeweils für rund ein Jahr. Eine nachvollziehbare Herleitung der Beträge enthalten die Schreiben nicht.
Beachten Sie außerdem den Zuschnitt der angebotenen Lizenz: Sie erfasst diesen einen Beitrag auf dieser einen Plattform im Gebiet DACH. Haben Sie denselben Clip zusätzlich auf TikTok, Facebook oder YouTube gespielt, wäre das davon nicht gedeckt.
Das Schreiben ist kein Grund zur Panik, aber auch kein Werbebrief, den man ablegen kann. Es ist der erste Schritt eines mehrstufigen Verfahrens, in dem jede weitere Stufe teurer wird – und in dieser Fallgruppe beginnt das Verfahren bereits auf einem ungewöhnlich hohen Niveau.
Wir wahren für Sie die Frist, prüfen die Rechtekette, rechnen den geforderten Betrag auf seinen Jahrespreis herunter und verhandeln. Sobald wir Sie vertreten, läuft die Korrespondenz über uns – Sie müssen sich weder mit dem Portal noch mit E-Mails der Gegenseite befassen.
Wenn Sie ein Lizenzangebot von fairSync International für die San Juan Music Group Ltd. erhalten haben, nutzen Sie unsere kostenlose bundesweite Erstberatung unter ☎ Telefon 07171 / 79 80 00 oder unser Kontaktformular. Wir nennen Ihnen vorher transparent unsere Pauschale.
Wie das Verfahren insgesamt abläuft, warum das Schreiben trotz seines Wortlauts keine Abmahnung ist, was nach Ablauf der Frist passiert und warum der Einwand „die Musik war doch in Instagram auswählbar“ bei Firmenprofilen meist nicht trägt, haben wir hier ausführlich dargestellt: fairSync Lizenzangebot – das Verfahren im Überblick. Haben Sie bereits eine Abmahnung erhalten, lesen Sie bitte hier weiter: Abmahnung von Hild & Kollegen wegen Musik auf Instagram.
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Weil ein sehr langer Zeitraum berechnet wurde. In dem dokumentierten Fall reichte die angebotene Lizenz von August 2023 bis August 2027 – rund vier Jahre. Rechnerisch bleiben damit etwa 7.680 Euro pro Jahr, und das entspricht der Größenordnung, die fairSync auch sonst für ein einzelnes Jahr aufruft.
Prüfen Sie deshalb zuerst, welcher Zeitraum in Ihrem Schreiben steht. Nicht der Titel treibt den Preis, sondern die Laufzeit – und der behauptete Nutzungsbeginn muss belegt sein.
Das Angebot ist so zugeschnitten, ja. In dem dokumentierten Fall lief die Lizenz bis zum 31.08.2027 und damit rund ein Jahr über das Schreiben hinaus.
Wenn Sie den Beitrag ohnehin nicht weiter verwenden wollen, zahlen Sie für einen Nutzungszeitraum, den Sie nicht brauchen. Das ist ein Teil des Preises, über den sich verhandeln lässt.
Nein. Angeboten wird ausschließlich eine Lizenz an der Tonaufnahme, also an der konkreten Einspielung mit B. J. Thomas.
Die Rechte am dahinterstehenden Werk – Komposition und Text von Burt Bacharach und Hal David – stehen Urhebern und Musikverlagen zu und werden über die GEMA verwaltet. Gerade bei einem Welthit von 1969 kommen dort mehrere Berechtigte in Betracht. Prüfen Sie deshalb vor jeder Zahlung, was die Lizenz tatsächlich erledigt.
„Machen Sie keine Experimente. Wir helfen bundesweit zu fairen Pauschalpreisen.“
Wenn Sie ein Lizenzangebot von fairSync International für die San Juan Music Group Ltd. erhalten haben, sollten Sie sich anwaltlich beraten lassen, bevor Sie über das Portal zahlen oder die Frist verstreichen lassen. Beides sind Entscheidungen, die sich nachträglich kaum korrigieren lassen. Wir sind eine spezialisierte Anwaltskanzlei und bieten Ihnen eine kostenlose Erstberatung unter ☎ Telefon 07171 / 79 80 00 oder per Kontaktformular.
Praxis-Tipp: Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen jemand verspricht, Sie müssten „gar nichts bezahlen“. Eine solche Zusage kann niemand unabhängig vom Einzelfall geben. Umgekehrt ist der aufgerufene Betrag aber auch kein Festpreis – und bei einer Summe, die sich aus vier Jahren Laufzeit zusammensetzt, lohnt die Prüfung besonders.
Fazit: Wir prüfen Ihr Schreiben kostenlos und nennen Ihnen anschließend transparent unsere Pauschale sowie eine realistische Einschätzung, mit welcher Summe sich die Sache voraussichtlich erledigen lässt.
Ihr Ansprechpartner und Autor des Beitrages:
Matthias Hechler, M.B.A.
Rechtsanwalt seit 2002
Spezialisiert auf Urheberrecht
Über 35.000 Abmahnungen bearbeitet
Anwaltsprofil