Post von Getty Images
– Was tun?


Schreiben von Getty Images unbedingt ernst nehmen!

Sie haben eine Mail von Getty Images erhalten, weil Sie angeblich lizenzpflichtiges Bildmaterial auf Ihrer Website genutzt haben? Die Mitarbeiter von Getty Images kontaktieren Sie mit dem Ziel, einen hohen Schadenersatzbetrag für die rechtswidrige Bildernutzung zu erlangen. Sollten Sie – wie meist – keine entsprechende Lizenz bzw. ein gekauftes Nutzungsrecht für das Bild oder die Bilder haben, so haben Sie diese Mail von Getty Images grundsätzlich zu Recht erhalten. Die Mail sieht oft wie folgt aus:

„Sehr geehrter Geschäftsinhaber;
Getty Images ist ein führender Anbieter von digitalen Medien. Unser Bildmaterial kommt in großen Tageszeitungen, Magazinen und in Werbekampagnen auf der ganzen Welt zum Einsatz. Wir repräsentieren über 200.000 Künstler und somit die größte Gruppe an Fotografen und Filmemachern weltweit. Sie sichern sich über uns Ihren Lebensunterhalt und können sich somit weiterentwickeln und kreative Projekte für die Zukunft schaffen. Die Mail enthält unter anderem folgende Passagen:
„Wir haben festgestellt, dass Sie von Getty Images repräsentiertes, lizenzpflichtiges Bildmaterial (Rights Managed, RM) auf Ihrer Website verwenden und konnten bisher keine aktiven Lizenzen für diese kommerzielle Verwendung ermitteln.“

„Bitte setzen Sie sich telefonisch unter 0800 0007 228 mit uns in Verbindung oder senden Sie uns eine E-Mail an copyrightcomplianceDE@gettyimages.com,um gemeinsam eine Lösung für diese Angelegenheit zu finden.“

„Wir möchten dieses zeitkritische Problem so bald wie möglich lösen und bitten Sie daher, uns innerhalb von 12 Arbeitstagen ab Datum dieses Briefes zu kontaktieren.“

GettyImages  gibt dem Empfänger dieser Mail die Chance, entsprechende Lizenzen für die genutzten Bilder zu erwerben. Doch selbst wenn Sie ab sofort eine Lizenz erwerben, so gilt diese nicht rückwirkend. Der Bildrechteinhaber verlangt die Bezahlung von Gebühren für die illegale Benutzung seiner Bilder in der Vergangenheit. Die Angelegenheit ist also mit der Entfernung des Bildmaterials von der Website alleine nicht erledigt.

Wenn Sie im Internet von „angeblicher Nutzung“ oder von „angeblichen Rechten“ lesen, dann vergessen Sie das schnell. Getty lässt vor dem Amtsgericht München klagen, wenn man die Rechteinhaberschaft bestreitet oder die Forderungen nicht erfüllt. Und dort gibt es in der Regel keine Diskussionen über die Berechtigung hinsichtlich der Bilder. Vielmehr obliegt es dem Nutzer der Bilder, seine Nutzungsrechte nachzuweisen. Dieses Nutzungsrecht wird meist nicht gegeben sein, denn die Mitarbeiter von Getty Images recherchieren sehr gut, bevor sie überhaupt eine E-Mail abschicken.

Was am besten tun?

Rufen Sie mich nach Erhalt einer E-Mail von Getty Images sofort an. Denn in diesem Stadium ist es noch möglich, sich mit dem Rechteinhaber sehr günstig zu einigen. Bezahlt man nichts freiwillig, so wird die Bildrechtsverletzung an die Münchner Kanzlei Waldorf Frommer weitergeleitet, die neben ganz erheblichen Schadenersatzforderungen (oft über € 2.000,00) noch eine strafgesicherte, lebenslang gültige Unterlassungserklärung sowie Anwaltskosten von ca. € 700,00 fordern. Diese Forderungen kann man umgehen, wenn man sich mit Getty Images einig wird. Insbesondere ist dann auch keine (vorbeugende) Unterlassungserklärung notwendig, die, wenn man das Bild versehentlich per FTP erneut auf den Server hochlädt, lediglich dier Verlinkung entfernt oder den Google Cache nicht löscht, eine Vertragsstrafe von mindestens € 5.000,00 auslöst.

Gerne können Sie mich für ein kostenloses kurzes Erstgespräch anrufen. Dann erläutere ich Ihnen ihre Ihre Chancen und Möglichkeiten. Sie erreichen mich unter Telefon 07171 – 18 68 66 montags bis sonntags von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr.

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