Audi Abmahnung – Was tun?


Abmahnung HK2 Rechtsanwälte wegen Markenrechtsverletzung

Sie haben eine Audi Abmahnung erhalten? Die Ingolstädter Audi AG lässt Abmahnungen wegen angeblicher Verletzungen ihrer Audi-Marken verschicken. Der Automobilhersteller hat zum Schutz seiner Produkte verschiedene nationale und internationale Marken registriert, unter anderem die bekannten 4 Ringe, den Audi-Schriftzug oder S-Line, und zwar für etliche Waren- und Dienstleistungsklassen.

Vertreten wird die Audi AG hierbei von den HK2 Rechtsanwälten aus Berlin.

Von diesen Audi-Abmahnungen sind oft Online Händler betroffen, die auf Portalen wie ebay oder Amazon Plagiate oder nicht von Audi lizenzierte Produkte anbieten. Wenn das unter der Verwendung der Marke Audi oder einer anderen von Audi geschützten Marke geschieht, so liegt bei einem geschäftsmäßigen Anbieten oder Verkauf der Ware eine Verletzung der Markenrechte vor. Diese Verletzungen muss sich der Markeninhaber nicht gefallen lassen. Immerhin wird sein Name bzw. die Bekanntheit seiner Marken dazu verwendet, Produkte zu verkaufen und damit Gewinn zu erzielen, der ihm nicht zugute kommt.

Es kann davon ausgegangen werden, dass die HK2 Rechtsanwälte vor Versendung einer derartigen Abmahnung gründlich geprüft haben, ob ein geschäftsmäßiges Handeln und eine Verletzung der Markenrechte vorliegen.

Was wollen die Anwälte von mir?

Die Anwälte fordern für ihren Auftraggeber, die Audi AG, verschiedene Dinge. Da der Verletzer, also der Anbieter der Produkte auf Amazon oder ebay, die Verwendung der Marke sofort einstellen und auch in Zukunft nicht mehr vornehmen soll, wird eine strafbewehrte Unterlassungserklärung gefordert. Diese Erklärung ist in der Regel vorformuliert und sollte ohne anwaltliche Prüfung nicht unterzeichnet werden, da Klauseln enthalten sein können, die man nicht unterzeichnen muss.

Des Weiteren ist der Verletzer zur Herausgabe der Fälschungen verpflichtet. Daneben werden finanzielle Ansprüche geltend gemacht, nämlich hauptsächlich Anwaltskosten und Schadenersatz.

Die Anwaltskosten übersteigen meist € 2.000,00, da die Gegenstandswerte bei Markenverletzungen sehr hoch sind (z. B. € 150.000,00).

Daneben besteht ein Anspruch gegen den Verletzer auf Bezahlung von Lizenzschäden. Hierbei wird meist der erwirtschaftete Gewinn herausverlangt.

Anwaltliche Hilfe ist ratsam

Neben der Abgabe einer entsprechenden Unterlassungserklärung bereitet die Erstellung einer geordneten Einnahmen-/Überschussrechnung als Grundlage der Lizenzansprüche das größte Problem für Abgemahnte. Oft stammen die Plagiate aus dem Ausland, es gibt keine ordentlichen Einkaufs- oder Verkaufsrechnungen und die gewerblichen Käufer sind nicht mehr bekannt.

Gibt man in einem Verletzungsverfahren nur schwammige Auskünfte oder geschieht dies nur nach und nach oder entsprechend holprig, so kann der Verletzte schnell eine Auskunftsklage erheben. Derartige Klagen sind teuer, da die Gegenstandswerte sich von den Werten der Hauptsache ableisten und sich meist auf € 20.000,00 belaufen. Wer also die Auskunft nicht mit einer entsprechend nachvollziehbaren Rechnungslegung erteilt, läuft schnell Gefahr, zusätzliche € 5.000,00 für einen Auskunftsprozess bezahlen zu müssen. Daher sollte man sich bei einer markenrechtlichen Abmahnung immer anwaltlich vertreten lassen.

Kostenlose Erstberatung – bundesweite Hilfe

Rechtsanwalt Matthias Hechler, M.B.A. bietet Ihnen im Falle einer Abmahnung der Audi AG ein kostenloses Erstgespräch von Montag bis Freitag zwischen 8:00 Uhr und 18:00 Uhr unter Tel. 07171 – 18 68 66.

Gerne können Sie auch das Kontaktformular für eine kostenlose Ersteinschätzung nutzen.

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