Apotheken Abmahnung erhalten? Abmahnung durch RA Christoph Becker für Apotheker Hartmut Wagner aus Schwäbisch Hall


Abmahnwelle über Online-Apotheken – Bundesweite Hilfe

Im Dezember 2014 sind hunderte Apotheker, die einen Online-Shop betreiben, Opfern von wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen geworden. Auftraggeber der Apotheken-Abmahnungen ist der Apotheker und Betreiber der Brücken-Apotheke, Hartmut Wagner aus Schwäbisch Hall. In seinem Namen verschickt der Leipziger Anwalt Christoph Becker
(Richtig.Recht Leipzig) Abmahnungen an deutschlandweite Konkurrenten.

Zentrale Forderung ist die Unterlassung von Wettbewerbsverstößen, Verstößen gegen das Heilmittelwerberecht sowie Verstößen gegen die Apothekenbetriebsordnung. Zur Sicherung der zukünftigen Unterlassung sollen die Apotheker eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgeben. Weitere Forderung: Die Bezahlung von horrenden Anwaltskosten, die angeblich entstanden sind.

Darf ein Apotheker aus Schwäbisch Hall bundesweit abmahnen?

Ja. Oft liest man, der Betreiber eines Laden-Apotheke in Schwäbisch Hall dürfe keinen Fernabsatzverkäufer bundesweit abmahnen, wenn er selbst keine Online-Apotheke betreibt. Das ist Unsinn. Um Konkurrenten abzumahnen, muss der Abmahner nicht selbst Medikamente oder Heilmittel im Fernabsatz verkaufen. Jeder Verbraucher in Schwäbisch Hall könnte bundesweit in eine der abgemahnten Online-Apotheken einkaufen. Daher steht die Apotheke in Schwäbisch Hall mit jeder Online-Apotheke deutschlandweit im Wettbewerb.

Ist die Abmahnung von Christoph Becker rechtmäßig?

Das kommt darauf an. Jeder Apotheker mit einem Versandhandel muss die strengen Vorschriften des deutschen Wettbewerbsrechts und andere einhalten. Liegen Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht, das Heilmittelwerberecht oder gegen die Apothekenbetriebsordnung vor, so kann die Abmahnung gerechtfertigt sein.

So sind Thalidomid- oder lenalidomid-haltige Arzneimittel tatsächlich vom Fernabsatz ausgeschlossen. Allerdings ist nur der reine Fernabsatz verboten, nicht jedoch die Bestellung über das Internet in Verbindung mit der späteren persönlichen Abholung.

Liegt Rechtsmissbrauch vor?

Sollten tatsächlich über 1000 Abmahnungen durch Hartmut Wagner verschickt worden sein, so kommt eine rechtsmissbräuchliche Massenabmahnung in Betracht, sofern die Anwaltskosten nicht im Verhältnis zum Umsatz der Apotheke stehen. Sofern für jede Abmahnung € 1.000,00 in Durchschnitt in Rechnung gestellt werden, so käme man auf Anwaltskosten bzw. Anwaltsrechnungen von 1 Million Euro. Hier ist zweifelhaft, ob Hartmut Wagner seinem Anwalt diese Summe wirklich bereit ist, zu bezahlen.

Der Tatbestand des Rechtsmissbrauchs gem. § 8 Abs. 4 UWG käme auch dann zum Tragen, wenn der Abmahner rechtswidrige mit Einschaltung der Aufsichtsbehörde und der Apothekerkammer droht.

Was Sie als abgemahnter Apotheker nun tun sollen.

Zunächst sollte man nicht die mitgeschickte Unterlassungserklärung abgeben und auch nicht die geforderten Anwaltskosten bezahlen. Neben den kurzen Fristen für die Abgabe einer Unterlassungserklärung und Zahlung der Abmahngebühren versucht die Brücken-Apotheke, die betroffenen Konkurrenten durch

Lassen Sie sich nicht drohen, sondern rufen Sie einen im Wettbewerbsrecht langjährig erfahrenen Rechtsanwalt wie Matthias Hechler, M.B.A. (Bath/England) an.

Kostenlose telefonische Erstberatung nutzen

Rufen Sie mich für eine kostenlose Ersteinschätzung gerne unter Telefon 07171 – 18 68 66 zwischen 8:00 Uhr und 20:00 Uhr (auch am Wochenende) an oder nutzen Sie folgendes Kontaktformular:

Kostenlose Einschätzung anfordern

Gerne kontaktieren wir Sie per E-Mail oder telefonisch.






Abmahnung hochladen (optional):(z.B. pdf oder jpg, max. 10 MB)


Ersteinschätzung kostenlos!

 

Kostenlose Einschätzung anfordern






Abmahnung hochladen (optional):(z.B. pdf oder jpg, max. 10 MB)


Erstberatung kostenlos!