Abmahnung WOA Festival GmbH wegen Online-Ticket-Verkauf


Bundesweite Hilfe bei Brief von Schütz RA wegen Wacken Open Air

Die Wacken Festival GmbH lässt illegale Ticket-Verkäufe des Wacken Open Air 2020 abmahnen. Hiermit hat sie die Anwaltskanzlei Schütz RA aus Karlsruhe beauftragt. Betroffene sollen eine Unterlassungserklärung unterschreiben und bis zu € 1.500,00 bezahlen. Zu Recht? Wir zeigen Ihnen, was es sich mit diesen Abmahnungen auf sich hat und inwieweit die Forderungen berechtigt sind.

Abmahnung Schütz RA für Wacken Festival GmbH

Verstoß gegen AGB durch Online-Ticketverkauf

Die Wacken Festival GmbH lässt durch die Kanzlei Schütz RA (Rechtsanwälte) sog. Abmahnungen verschicken. Diese richten sich gegen Verkäufer von Tickets für das Wacken Open Air 2020. Die 75.000 Karten für das Metal-Festival waren trotz saftiger Preise von ab € 239,00 bereits nach 21 Stunden vergriffen. Die Folge ist ein reger Ticket-Handel auf der Auktionsplattform ebay. Einige Käufer haben die Tickets nur zum Zweck des gewinnbringenden Wiederverkaufs erworben. Immerhin lässt es der Veranstalter zu, dass pro Person bis zu 10 Karten erwerben dürfen. Anders ist es nicht zu erklären, dass man die Tickets bereits jetzt bei ebay über ihrem Einstandspreis per Auktion oder Sofort-Kaufen erwerben kann. Genau diesen Fall wollte der Veranstalter durch seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen unterbinden. Dort ist in Punkt 1.4 geregelt, dass ein gewerbsmäßiger Weiterverkauf und ein Weiterverkauf zu einem höheren Preis untersagt sind. Punkt 1.4.12.sieht eine Vertragsstrafe von bis zu € 2.500,00 für den Fall eines Verstoßes vor. Außerdem soll gem. Punkt 1.4.10 der Verstoß zu einer Ungültigkeit des Tickets führen. Der Veranstalter soll die Eintrittskarte außerdem ohne Entschädigung einziehen dürfen.

Verkäufer sollen unterschreiben und zahlen

Die Schütz Rechtsanwälte fordern in der Abmahnung eine Unterlassungserklärung von dem Betroffenen. Außerdem soll er zwischen € 750,00 und € 1.500,00 Vertragsstrafe bezahlen, je nach Anzahl der auf ebay angebotenen Tickets. Die Unterlassungserklärung soll sicherstellen, dass der Betroffene nicht erneut Tickets illegal anbietet. Beachten Sie: Die Abmahnung erfolgte, weil der Verkäufer die Tickets teurer als den offiziellen Preis angeboten hat. Auch bei einer Auktion kann der erzielte Preis den offiziellen Preis übertreffen. Den Unterlassungsanspruch sollten Sie anwaltlich prüfen lassen, ebenso die Höhe der Vertragsstrafe. Die Vertragsstrafe enthält auch Anwaltskosten, die bei der Rechtsverfolgung angefallen sind.

Weitere Sanktionen sind fragwürdig

Die Schütz Rechtsanwälte behaupten in der Abmahnung außerdem folgende Konsequenzen: Die Tickets seien nun ungültig und dürften auch nicht mehr weiterverkauft werden. Hierdurch wäre der Betroffene vollständig rechtelos gestellt. Er müsste eine Vertragsstrafe bezahlen, das Ticket hat er bereits bezahlt, darf es aber weder weiterverkaufen, noch nutzen. Das verstößt nach unserer Auffassung gegen das Verbot der Doppelbestrafung. Außerdem ist eine solche AGB-Klausel überraschend. Der Käufer der Tickets muss bei der Bestellung der Tickets nicht damit rechnen, dass er vollkommen rechtelos gestellt wird. Folglich könnten die entsprechenden Klauseln der AGB der Wacken Festival GmbH ungültig sein.

Bundesweite Hilfe durch Spezialkanzlei

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